Anwaltsprofil Dr. Martin Schlosser

Patentanwalt Dr. Martin Schlosser begann sein Physikstudium in Augsburg und führte es an der Universität Lund (Schweden) fort. Anschließend wechselte er zur Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er am Lehrstuhl für BioMolekulare Optik mit einer Arbeit über Energietransferprozesse zwischen Farbstoffen diplomierte. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mikrosystemtechnik der Universität der Bundeswehr in Neubiberg entwickelte er daraufhin neue Konzepte für Halbleiterbauelemente und beschäftigte sich mit Messtechnik und Analytik. Mit der daraus entstandenen Dissertation promovierte er zum Ingenieur der Elektrotechnik.



Weil er sich schon immer für Wirtschaft interessierte und Einseitigkeit noch nie seine Stärke war, schloss er an das Physikstudium noch ein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der PFH Göttingen an. Dabei eignete er sich nicht nur die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Konzepte und Strategien zur Unternehmensführung an, sondern beschäftigte sich auch in zwei Arbeiten mit standarddeckenden Patenten und mit finanzwirtschaftlichen Aspekten gewerblicher Schutzrechte. Damit bereitete er sich gezielt darauf vor, Unternehmen beim betriebswirtschaftlich sinnvollen Einsatz von Schutzrechten kompetent zu beraten.



Seine Tätigkeit im gewerblichen Rechtsschutz begann Martin Schlosser vor etwa dreizehn Jahren als technischer Berater und Übersetzer für Patent- und Rechtsanwälte, bevor er sich bei einer der größten deutschen Kanzleien zum Patentanwalt ausbildete. Weitere Stationen waren die 7. Zivilkammer des Landgerichts Mannheim, das Deutsche Patent- und Markenamt sowie das Bundespatentgericht. Mit einem begleitenden Studium in allgemeinem Recht an der Fernuniversität Hagen erwarb er auch die juristische Qualifikation. Parallel dazu bereitete er sich auch auf die Prüfung des Europäischen Patentamts vor, welche er noch vor seinem Abschluss als Patentanwalt erfolgreich ablegte.



Neben seiner Tätigkeit als Patentanwalt ist Dr. Martin Schlosser regelmäßig als Dozent und Lehrbriefautor für Industrielles Management an der PFH Göttingen tätig und hält Seminare und Vorträge über gewerblichen Rechtsschutz an Hochschulen und anderen Einrichtungen. Er ist seit über zehn Jahren Mitglied der Jury des Regionalwettbewerbs Jugend Forscht Voralpenland in Schongau und Ansprechpartner für Patentrecht des Jugend-Forscht-Sponsorpools Bayern. Außerdem ist er Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen. Mehrere Fachverbände und Verlage beauftragen ihn regelmäßig mit der Begutachtung und Optimierung von wissenschaftlichen Beiträgen. Er spricht fließend Englisch und Schwedisch sowie grundlegend Französisch und Japanisch.